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Englischer Humor reißt Dürwisser vom Hocker

Sitzung 2013: Die Garde geht neue Wege - der Pressetext

Dürwiß. „Ganz schön mutig, Herr Präsident!“ Aber wie sagt man so schön: Nur wer wagt, der gewinnt. Patrick Nowicki hat auf jeden Fall eine „Rakete“ verdient. Der Narrengarde-Präsident lieferte seinen Gästen ein Programm der etwas anderen Art. Ein Programm, das nicht eine Sekunde Langeweile aufkommen ließ, das sich als höchst amüsant und abwechslungsreich gestaltete und für manch ausgerenkten Gesichtskiefer sorgte. Denn zur Galasitzung der Dürwisser Narrengarde liefen nicht nur einheimische Stars wie beispielsweise „Dr‘ Lange“ (Alfred Wings), die Höppe Kroetsch der Blauen Funken aus Weisweiler und die Kaafsäck über den „roten Teppich“ der Festhalle Dürwiß, sondern auch bekannte Sternchen aus Funk und Fernsehen wie das grandiose Wallstreet Theatre.

Die britischen Gentlemen (Andreas Wiegels und Christian Klömpken) beschreiten neue Wege und erobern nun auch die Karnevalsbühnen. Die feinen Herren Schultze und Schröder rockten mit einer Mischung aus trockenstem englischem Humor, exzentrischem Mimenspiel und einer Prise Artistik dermaßen den Saal, dass man vor Lachen fast zu ersticken drohte.
Den Einstieg in die kurzweilige Sitzung übernahm der Regimentsspielmannszug unter Leitung von Christof Gühsgen, die Gardetänzer, die mit mit Marketenderin Laura Tiefenbach ihren Stippeföttchen-Tanz aufs Parkett legten, sowie die schmucken Mariechen der Damentanzgarde und die Rainbow Dancers. Mit ihrem Kommandanten Wolfgang Liebert verwandelte der stolze Tross die Bühne in ein blau-gelbes Farbenmeer. Als gestresster Hundebesitzer klagte Büttenass Alfred Wings höchst amüsant sein Leid. Sein wilder Rüde Hannes hält ihn ganz schön auf Trab. „Der tut vor lauter Jeckheit selbst Schnecken decken.“ Da helfe nur eine Dröhnung Ramazotti für Herrchen und Hund, verriet Alfred, der für seine Rede einen dicken Beifall erntete.
Zeit für gute Musik: Die Jugend-Kaafsäck, ein letztes Mal unter Leitung von Daniel Birekoven, gehören mit zu den wandlungsfähigsten Musikern der Stadt. Mit einem abwechslungsreichen und schwungvollen Potpourri zeigten sie, dass sie ihren großen Vorbildern ganz dicht auf den Fersen sind. Die Narrengarde-Jugendtanzgruppe entzückte die Gäste mit einem zackigen Tanz, bevor ein geplagter Alemannia-Fan (Präsident Nowicki) die Bühne eroberte. Auf hohem Niveau erzählte er aus dem Nähkästchen der Alemannia. Und nicht nur der Pleiteclub bekam sein Fett weg: „Auch die Griechen überziehen tsaziki ihr Gyros-Konto. Aber das ist bei denen so Ouzo!“
Die KG Eefelkank Hastenrath machte ihre Aufwartung und präsentierte ihre hübsche Marie und ihre staatsen Kerle, bevor „kölsche Tön“ von einem Narrengardisten für Begeisterung sorgten. Christoph Androw bezauberte die Narren mit bekannten Liedern wie „En unserem Veedel“ und „Drink doch ene met“. Die Showtanzgruppe legte in glitzernden Kostümen einen Feuer-und-Eis-Tanz aufs Parkett, bevor sich „Et Hühldöppe“ (Werner Heck aus Bütgenbach) als Publikumsliebling erwies. Kaum jemand verpackt so genial innerhalb kürzester Zeit so viele Worte in einen Witz. Kurz vor Sitzungsschluss sorgten die Höppe Kroetsch für einen erhöhten Adrenalinspiegel. Die Tanzgruppe der KG Lätitia Weisweiler erhielt für ihre akrobatisch-tänzerische Glanzleistung ebenso einen tosenden Applaus. Das Trompeterkorps „Die Kaafsäck“ setzte mit seinem fernsehreifen Programm einen grandiosen Schlusspunkt unter eine grandios-schöne Sitzung! (irmi/Foto: Röhseler)
(Quelle: Eschweiler Zeitung/Eschweiler Nachrichten vom 5. Februar 2013)

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