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Sessionsauftakt 2009

Selbst Obelix hätte seine Freude

Eschweiler. Die Kanone gehört in Dürwiß einfach dazu, genauer gesagt: die Erbsensuppe-Kanone. Stolze 280 Liter fasst das Behältnis. Auch dieses Jahr reichte es wieder dicke aus, um mit vollem Bauch ein lautes „Kaaf Alaaf met Äetzezupp“ zu rufen.

Hunderte Jecke feierten in der Festhalle mit der KG Narrengarde Dürwiß den Start in die Session. Während die Romanticas für Schunkellaune an den Tischen sorgten, verteilte Narrengarde-Präsident Patrick Nowicki artig Komplimente. Zunächst an die Damentanzgarde, dann an die Jugendkaafsäck unter der Leitung von Daniel Bierekoven, die traditionell bei der blau-gelben Sessioneröffnung auf der Bühne mit dabei sind. Als Dank gab’s ein „klares Gerolsteiner-Pils“, selbstverständlich ohne Alkohol.
Bathke neuer Chef


Auch ansonsten lief jedoch alles wie am Schnürchen. Ob beim Einmarsch mit dem Regimentsspielmannszug, der erstmals unter der Leitung von Kevin Bathke in den Saal einzog oder bei „De Höppe Kröetsch“ ­– die Dürwisser Jecken feierten den Start in die fünfte Jahreszeit ausgelassen.

Die unglaubliche 70. Session als Gardist erlebt Arnold „Schrüffje“ Müller, der für seine jahrzehntelange Treue ebenso ausgezeichnet wurde wie Peter „Kelche“ Willms (44 Jahre), Thomas Koszak, Hubert Wings, Simon Küpper und Ralf Krahe (je 33 Jahre). Über solch langjährige „Karnevalsvasallen“ staunten auch der Prinz in spe, Marco Zimmermann, und sein Zeremonienmeister Hans-Willi Huth, die mittlerweile gemeinsam mit einer Rote-Funken-Delegation den Weg zu den Narrengardisten gefunden hatten. Zimmermann lebte schließlich selbst viele Jahre in Dürwiß. Eine Premiere feierte ein Dürwisser Eigengewächs : Jürgen Oelke als Solotrompeter im Clownskostüm.

Bevor Dieter Kaltenbach mit dem Trompetenkorps „Die Kaafsäck“ – diesmal unterstützt von Sängerin Andrea Porten – den offiziellen Teil des Abends beendeten, wurden bei der Verlosung noch drei Spanferkel unters närrische Volk gebracht. Da hätte nicht nur Obelix seine wahre Freude gehabt, der wohl auch einem Sprung in den 280-Liter-Erbsensuppen-Bottisch nicht abgeneigt gewesen wäre. Vielleicht beim nächsten Mal, wenn es wieder heißt: „Kaaf Alaaf met Äezezupp“.
(sh)(Quelle: Eschweiler Zeitung/Eschweiler Nachrichten vom 18. November 2009 / Foto: Stefan Herrmann)

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